Das Programm 2019

Die Köpfe beim Rohstoffgipfel 2019
Die Köpfe beim Sägewerkskongress 2019

ÜBERSICHT

Mittwoch, 13.03.2019

ab 19:00 Informelles come together (Selbstzahler) im Restaurant Lanninger im Foyer des Kongresshotels

Donnerstag, 14.03.2018 | AGR-ROHSTOFFGIPFEL

8:00 – 9:00 Anmeldung und Registrierung
9:00 – 9:30 Eröffnung und Grußworte
9:30 – 10:30 Wald im Klimawandel: Was ist diesmal anders?
10:30 – 11:15 Pause – Ausstellerkaffee
11:15 – 12:30 Rohstoffversorgung im Klimawandel: Mal zu viel, mal zu wenig Holz
12:30 – 13:30 Mittagspause und Ausstellung
13:30 – 15:30 Cluster Forst und Holz im Klimawandel: Vom Krisenmanagement zur Routine
15:30 – 16:00 Pause – Ausstellerkaffee

KONGRESS DER SÄGE- UND HOLZINDUSTRIE

16:00 – 16:15 Eröffnung und Grußworte
16:15 – 18:30 Sind wir schon „wetterfest“? Wandel im Wald bedeutet Wandel für Holz
ab 19:00 – Feierabendbier und Branchenabend mit Gin & Tonic-Bar in der Ausstellung

Freitag, 15.03.2019 | KONGRESS DER SÄGE- UND HOLZINDUSTRIE

8:00 – 9:00 Anmeldung und Registrierung
9:00 – 10:30 Speed-Datings: Technik, Dienstleistungen und Innovationen, Schwerpunktthema „Sägeindustrie im Klimawandel“
10:30 – 11:15 Pause – Ausstellerkaffee
11:15 – 12:15 Wie lässt sich Holz trotz Klimawandel optimal nutzen? Verändertes Rohstoffangebot verlangt neue Ansätze
12:15 – 13:15 Nur CO2-Speicher – oder mehr? Was Holz für eine nachhaltige Zukunft leisten kann
13:15 – 14:00 Mittagspause und Ausstellung
14:00 – 15:00 Wie kommen Unternehmen und Nachwuchs zusammen? Brücken schlagen – Schnittstellen finden
15:00 – 15:45 Pause – Ausstellerkaffee

KARRIEREPLATTFORM

15:00 – 17:00 „Aus Rohstoff Zukunft machen“ (Karriereplattform für Berufseinsteiger | DeSH-Nachwuchskampagne it wood be good)

Veranstaltungsort:
Bolle Meierei
Alt Moabit 99, 10559 Berlin
www.bolle-meierei.com

Themenschwerpunkte Sägewerkskongress

Sind wir schon „wetterfest“? Wandel im Wald bedeutet Wandel für Holz

Wälder sind „Klimaretter“ und „Klimaopfer“ zugleich: Auf der einen Seite speichern sie große Mengen des schädlichen CO2, auf der anderen Seite machen häufi ge Stürme, extreme Trockenheit und milde Winter Treibhauseffekte sichtbar und sorgen für regelmäßige Kalamitäten. Die Situation der Säge- und Holzindustrie ist
entsprechend paradox: Die Chancen für ihre Produkte sind mit Blick auf eine nachhaltige und klimafreundliche Entwicklung der Menschheit groß. Doch die sich wandelnden Rahmenbedingungen bergen ebenso große Herausforderungen für die künftige Rohstoffversorgung, die Verarbeitungsprozesse sowie die Produkte.
Gefragt ist die gesamte Wertschöpfungskette: Waldumbau, Rohstoffversorgung, Logistik, Technik, Innovation und Zukunftsmärkte.

Speed-Datings

Technik, Dienstleistungen und Innovationen, Schwerpunktthema „Sägeindustrie im Klimawandel“

Wie lässt sich Holz trotz Klimawandel optimal nutzen? Verändertes Rohstoffangebot verlangt neue Ansätze

Nicht nur der Wald ist von den zunehmenden Kalamitäten betroffen. Auch auf die weitere Prozesskette hat der Klimawandel Auswirkungen, beispielsweise hinsichtlich Rohstoffverfügbarkeit, Rundholzqualität, Veränderungen der Materialströme und Verwertungsmöglichkeiten – bis hin zu Herstellprozessen und Produkten.

  • Faktencheck I: Kalamitäten und ihre Folgen für die Säge- und Holzindustrie
  • Faktencheck II: Die Stadt als Ressource – Urban Mining Design – Nachnutzungspotenzial Holz
  • Live-Diskussion: Zwischen Holzflut, Bläue und Engpässen: Kalamitätsholz und die Absatzmärkte

Nur CO2-Speicher – oder mehr? Was Holz für eine nachhaltige Zukunft leisten kann

Holz gilt mittlerweile nicht mehr als „Geheimwaffe“ im Kampf gegen den Klimawandel: Längst hat sich beispielsweise das Wissen über den „CO2-Speicher Wald & Holz“ in Politik und Gesellschaft verankert. Mit seiner herausragenden Kombination aus ökologischen Eigenschaften und technischen Möglichkeiten bietet Holz jedoch weit mehr Antworten und Lösungen auf aktuelle Herausforderungen der Menschheit, beispielsweise im Bereich Verpackung, Ressourcenverfügbarkeit sowie Bioökonomie. Die Nutzung dieser Potenziale insbesondere auch in neuen Einsatzgebieten erfordert eine bessere Verankerung aller Möglichkeiten und Chancen in Politik und Gesellschaft, die der Rohstoff für eine nachhaltige Zukunft bereithält.

  • Faktencheck I: Das politische „Klima“: Welchen Stellenwert haben Wald und Holz heute und künftig?
  • Faktencheck II: Passt die Botschaft noch? Wie die Branche heute kommuniziert
  • Live-Diskussion: Chancen nutzen bedeutet den Rohstoff Holz weiter zu pushen: Aber wie?

Wie kommen Unternehmen und Nachwuchs zusammen? Brücken schlagen – Schnittstellen finden

Nicht nur das Klima ändert sich, es fi ndet auch ein gesellschaftlicher Wandel statt, der sich in der Arbeitskultur niederschlägt. In Unternehmen hört man häufig, dass die Jugendlichen trotz Schulausbildung nicht ausreichend auf das Berufsleben vorbereitet sind. Viele junge Menschen verfügen jedoch über neue und andere Qualifikationen – haben eine hohe Affinität zu digitalen Medien, sind vernetzter und entwickeln daraus ganz neue Fähigkeiten, beispielsweise im Bereich der neuen Medien und IT. Was ist dran an den Vorurteilen? Wie können junge Menschen und Unternehmen zu einander finden und von der neuen Situation profitieren?

Themenschwerpunkte Rohstoffgipfel

Wald im Klimawandel: Was ist diesmal anders?

Nach mehreren Stürmen, einem extremen Dürrejahr und nachfolgenden Borkenkäferschäden, steht die Forstwirtschaft vor einem weiteren schwierigen Jahr. Wir fragen Experten, wie es um den Wald steht und was diese Kalamität von vorherigen unterscheidet.

  • Faktencheck I: Waldschutz: Sturm, Dürre, Käfer: Wie reagiert der Wald?
  • Faktencheck II: Waldumbau: Was kommt nach der Fichte?
  • Live-Diskussion: Bäume pflanzen gegen den Klimawandel! Aber welche?!

Rohstoffversorgung im Klimawandel: Mal zu viel, mal zu wenig Holz

Hohe Niederschläge und milde Winter behindern zunehmend die notwendige Holzbereitstellung. Kommen dann noch Kalamitäten hinzu, fehlen Einschlags- und Transportkapazitäten. Wie stellen sich Forstbetriebe darauf ein? Wie entwickelt sich die regionale Versorgung in den Jahren nach großen Kalamitäten?

  • Faktencheck I: Einfluss von Klimawandel und Kalamitäten auf das regionale Rohstoffaufkommen
  • Faktencheck II: Einfluss von Klimawandel und Kalamitäten auf Einkauf, Produktionsprozesse und Vermarktung
  • Live-Diskussion: Sichere Rohstoffversorgung: Welche betrieblichen Lösungsansätze sehen Forst und Holz?

Cluster Forst und Holz im Klimawandel: Vom Krisenmanagement zur Routine

Die Reaktion der Branche auf wiederkehrende Sturm- und Insektenkalamitäten erscheint zumindest überbetrieblich im Zusammenspiel aller Akteure träge und unvorbereitet. Wie finden Forst- und Holzwirtschaft gemeinsam mit Behörden zu einem ganzheitlichen und professionellen Krisenmanagement?

  • Impuls: Von Krisen und professionellem Krisenmanagement – Blick über den Tellerrand Frank Roselieb, Geschäftsführender Direktor des Krisennavigator – Institut für Krisenforschung
  • Faktencheck I: Sturm- und Waldschäden 2018 – Regionales Krisenmanagement
  • Faktencheck II: Verkehrsrechtliche Maßnahmen zur Schadensabwehr und Marktentlastung
  • Live-Diskussion: Nach der Krise ist vor der nächsten Krise: Wie kann das Zusammenspiel der Akteure optimiert werden?

Faktencheck nachhaltige Beschaffung: Wettbewerbsfaktor und unternehmerisches Risiko

Die Mehrheit der deutschen Waldbesitzer ist nicht zertifiziert. Das Angebot an zertifizierten Rohstoffen ist regional unterschiedlich. Nicht zuletzt deswegen ist standardkonforme Beschaffung eine zunehmende Herausforderung: Steigende Dokumentationsanforderungent und komplexe Chain-of-Custody-Standards erhöhen auch das unternehmerische Risiko. Der Faktenscheck wirft daneben auch einen Blick auf die Dokumentationspflichten anderer Branchen.